Kalk

Was macht unser Wasser hart?

Der gelöste Kalk in Leitungswasser hat keinen direkten negativen Einfluss auf die menschliche Gesundheit. So führt er auch nicht zu „Verkalkung“ der Arterien. Doch Kalk hat störende Nebeneffekte. Denn er verändert den Geschmack von Wasser, auch die Qualität von Tee oder Kaffee wird davon beeinträchtigt. Kalkrückstände verschmutzen Oberflächen von Armaturen, Fließen und Sanitärkeramik. Dies ist nicht nur ein optisches, sondern auch hygienisches Problem, da Kalkablagerungen ein optimaler Untergrund sind für die Bildung eines Biofilms, dem Nährboden für Bakterien wie z.B. Legionellen. Das Risiko einer Kontamination des Wasserleitungsnetzes steigt mit zunehmender Verkalkung.
Nicht zuletzt kostet die Verkalkung z.B. des Wärmetauschers unnötig Energie, weil dessen Effizienz sinkt.