Schwermetalle

Aluminium

Aluminium ist das häufigste Metall in der Erdkruste. Aufgrund seiner hohen Reaktionsfreude kommt es in der Natur jedoch nur gebunden vor. Als Folge von Verwitterungsprozessen gelangt Aluminium zum Teil ins Grundwasser. Aluminiumverbindungen kommen aber auch in zahlreichen Mitteln zum Einsatz, die mit Wasser in Berührung kommen, z.B. Düngemittel.

Aluminiumionen sind hochtoxisch und stellen auch für den menschlichen Organismus eine Gefahr da. Hohe Aluminiumkonzentrationen im Wasser werden vor allem mit Alzheimer in Verbindung gebracht, können aber auch andere Erkrankungen auslösen.
Deshalb sollte Aluminium im Leitungswasser keinesfalls den von der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwert von 0,2 mg je Liter überschreiten. Andernfalls darf es nicht mehr als Trinkwasser verwendet werden. Doch in natürlichen Gewässern beträgt die Konzentration nur 0,01 bis 0,1 mg/l. Für das Trinkwasser in Deutschland stellt dies deshalb eher kein Problem dar. Es ist daher nicht nötig, sich als Verbraucher dagegen zusätzlich zu schützen. 

Kupfer

Kupfer ist ein Metall, das wegen seiner hohen Leitfähigkeit für Wärme und Elektrizität ein unverzichtbarer Werkstoff in Industrie und Bauwesen ist. In deutschen Böden und Gewässern gibt es aber so gut wie keine natürlichen Kupfervorkommen. Doch wird Kupfer in der Landwirtschaft als Düngemittel und Futterzusatz genutzt. So gelangt das Metall mit der Gülle in die Böden und auch ins Grundwasser. Auch von Dachmaterialien wird Kupfer durch Niederschläge abgewaschen.

Wasserleitungen werden oft aus Kupfer hergestellt. In Regionen Deutschlands, in denen der ph-Wert des Wassers unter 7,4 liegt, dürfen Kupferrohre jedoch nicht zur Trinkwasserinstallation verwendet werden, da das saure Wasser zu viel Kupfer ausspülen würde und damit die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung von 2,0 mg pro Liter überschritten würden.

Kupfer ist ein Spurenelement, das der menschliche Körper zum Leben benötigt. In sehr hohen Konzentrationen kann es jedoch beispielsweise Magen- und Darmbeschwerden, Koliken oder Leberschäden hervorrufen. Eine überhöhte Aufnahme von Kupfer kann vor allem auch bei Säuglingen zu schweren Gesundheitsschäden führen.

Durch Aktivkohle-Blockfilter von Alb Filter kann der Kupfergehalt Ihres Trinkwassers jedoch zuverlässig reduziert werden. 

Blei

Blei ist ein Schwermetall und natürlicher Bestandteil der Erdkruste. Bis in die 1970er-Jahre wurden Bleileitungen für Trinkwasserinstallationen eingesetzt, seit1973 ist dies verboten, denn Bleirohre belasten das Trinkwasser, was schon bei sehr geringen Bleimengen gesundheitliche Folgen haben kann. Gerade in Altbauten können nicht sanierte Wasserleitungen aus Blei noch heute ein Problem darstellen. Je nachdem, wie lange das Wasser in der Leitung steht, können hohe Bleikonzentrationen im Trinkwasser nachgewiesen werden. Blei schädigt das Nerven- und Blutbildungssystem. Bei Kindern können Intelligenz, Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen beeinträchtigt werden. Die Trinkwasserverordnung legt einen Grenzwert von 0,01 mg/l für Blei im Trinkwasser fest.
Wer in Altbauten von vor 1973 wohnt und sich nicht sicher ist, ob ggf. noch Bleileitungen in der Hausinstallation genutzt werden, sollte sich prophylaktisch durch den Einsatz eines Alb Filters mit Aktivkohle-Blockfilter schützen. Dieser reduziert zuverlässig Belastungen durch Blei und andere Schwermetalle wie Kupfer, Nickel und Cadmium.