Vorteile von Wasserfiltern

Warum ist die Anschaffung eines Wasserfilters sinnvoll?

Ökonomisch

Ein Trinkwasser-Wasserfilter spart bares Geld! Gefiltertes Leitungswasser kostet nur einen Bruchteil von Mineralwasser. Während 1 Liter Trinkwasser in Deutschland im Durchschnitt rund 0,2 Cent kostet (Quelle: Statistisches Bundesamt), beträgt der Preis für (Mineral-)Wasser aus dem Supermarkt zwischen 19 und 50 Cent/Liter (Quelle: Bundesverband des Deutschen Getränkefachhandels e.V.). Bekannte Mineralwasser-Marken bieten ihr Flaschenwasser auch für bis zu 80 Cent pro Liter an, was 500 Mal teurer ist als Leitungswasser. Darin enthalten sind auch die Kosten für Verpackung und Transport, die bei Leitungswasser nahezu zu vernachlässigen sind.

Bei einem Tagesbedarf von 2-3 Litern Trinkwasser pro Tag und Person je nach Aktivität und Jahreszeit kann man in einem 4-Personen-Haushalt mit fast einem 12er Kasten mit 0,7-Liter-Mehrwegflaschen rechnen. Selbst wenn man den günstigsten Literpreis von 19 Cent zugrunde legt, kostet das Mineralwasser eines Jahres bei 2 Litern pro Tag und Kopf einen 4-Personen-Haushalt 554,80 Euro (für insgesamt 2.920 Liter).

Im Gegensatz dazu liegen die Kosten eines Komplett-Sets von Alb Filter aus Standardfiltergehäuse plus Kartusche für den Einbau als Untertischlösung inkl. der teuersten Kartusche, die für mindestens 10.000 Liter ausgelegt ist, bei knapp 160 Euro. Vollkommen ausreichend ist in den meisten Fällen auch eine Lösung mit einem Gesamtpreis von unter 100 Euro. Die vergleichbaren Trinkwasserkosten für 2.920 Liter Leitungswasser lägen bei 0,2 Cent/Liter bei etwa 5,80 Euro. Selbst wenn man sich zusätzlich noch einen Wassersprudler zur Anreicherung mit Kohlensäure kauft, zahlt man noch immer einen Bruchteil der Kosten für billigste Mineralwasserkästen. Die Kosten für die Anschaffung und der Unterhalt des Alb Filter Wasserfilterssystems amortisieren sich so innerhalb kurzer Zeit. Auch die Kosten für Logistik und den Transport der Mineralwasserkästen nach Hause entfallen – vom Kistenschleppen ganz zu schweigen. Ihr Rücken wird es Ihnen danken. Gefiltertes Leitungswasser ist also nicht nur kostengünstiger, sondern auch komfortabler zu beziehen und umweltfreundlicher. 

Ökologisch

Trotz des Preisvorteils von Leitungswasser: Ein Großteil (fast 70%) der Verbraucher in Deutschland trinkt lieber (Mineral-) Wasser in (Plastik-)Flaschen und schleppt diese nach Hause. 80 Prozent davon sind kohlensäurehaltige Mineralwässer. Der Grund: viele Menschen trauen offenbar der Trinkwasserhygiene ihres Leitungswassers nicht oder bevorzugen das viel teurere Mineralwasser aus Geschmacksgründen oder in der Meinung, es wäre gesünder für ihren Körper. So lag der Pro-Kopf-Verbrauch 2015 bei 147,3 Litern, Tendenz steigend.

Weil sie schwerer und zerbrechlich sind, sind die klassischen Mehrweg-Mineralwasserflaschen aus Glas in den letzten Jahren immer seltener geworden und durch PET-Mehrwegflaschen und Einweg- Plastikflaschen ersetzt worden. Doch (Mineral-)Wasser in Flaschen ist wenig nachhaltig. Sowohl für die Herstellung der (Plastik-)Flaschen als auch für die Befüllung und den Transport zum Handel (und von dort zum Verbraucher nach Hause) werden fossile Rohstoffe und Energie verbraucht. Während Mehrwegflaschen aus Glas oder PET-Kunststoff zumindest mehrfach wiederbefüllt werden können, werden die dünnwandigen Plastikflaschen nur einmal genutzt und anschließend geschreddert oder in der Müllverwertung verbrannt – selbst wenn der Verbraucher dafür Pfand zahlt. Denn Pfand bedeutet nicht gleich Mehrweg! Einweg-Plastikflaschen stellen daher eine besondere Belastung für die Umwelt dar. Auch der Rücktransport und das Recycling verschlechtern die sowieso schon negative Umweltbilanz.

Landet eine Plastikflasche gar in der Natur, dauert es etwa 500 Jahre, bis sie biologisch abgebaut ist. Der unverantwortliche Umgang mit Kunststoffen hat deshalb fatale Folgen für unsere Umwelt, die Gewässer weltweit leiden unter der Verschmutzung durch Plastikabfälle, ein Großteil davon sind Plastikflaschen. 

Umweltschutz

Als Verbraucher können wir aktiv zur Erhaltung unseres Planeten beitragen, indem wir möglichst wenig Plastikmüll produzieren. Für die Ökobilanz einer Getränkeverpackung ist zunächst einmal die Wiederverwendbarkeit entscheidend. Wer gar nicht auf sein Flaschenwasser verzichten möchte, sollte zumindest darauf achten, dass er regionale Marken (wegen des Transportweges) mit Mehrwegflaschen nutzt, die vielfach wieder befüllt werden. Eine Glasflasche kann beispielsweise bis zu 50 Mal wieder befüllt werden, PET-Mehrwegflaschen schaffen zwar nur 25 Umläufe, aber dafür sind sie leichter. So werden sie im direkten Vergleich mit Glas-Mehrwegflaschen häufig besser bewertet. Hochgerechnet auf 1.000 Liter verbraucht eine PET-Mehrwegflasche bezüglich ihres fossilen Ressourcenverbrauchs laut Studie des Umweltbundesamtes etwa 0,7 Kilogramm weniger Rohöl. Auch die Transportdistanz spielt in der Gesamtökobilanz eine wichtige Rolle. Je kürzer die Distanz zwischen Abfüllort und Verbraucher, umso günstiger fällt diese aus.
Unschlagbar positiv fällt dagegen die Bilanz von Leitungswasser aus. Im Gegensatz zu Mineralwasser sind für Leitungswasser weder Verpackung noch Transport nötig. «Wer Leitungswasser trinkt, spart Geld, Energie und unnötige Verpackungen, hilft so beim Klimaschutz und tut der Umwelt etwas Gutes“ erklärt das Bundesumweltministerium. 

CO2-Fußabdruck

Leitungswasser hat im Vergleich einen sehr geringen CO2-Fußabdruck. Zwar kostet auch die Aufbereitung von Trinkwasser Energie, jedoch ist diese relativ gering. Laut einer Studie des Schweizer Instituts ESU Services von 2011 hat importiertes stilles Mineralwasser in der Flasche eine bis zu 1000-fach höhere Umweltbelastung im Vergleich zu lokalem Leitungswasser. In einer Vergleichsrechnung wird ein Jahr lang täglich 2 Liter Leitungswasser trinken mit einer Autofahrt von 2,5 km gleichgesetzt. Ein Jahr lang täglich 2 Liter importiertes Mineralwasser zu trinken entspräche dagegen einer Autofahrt von 2070 km.

1 l lokales Trinkwasser entspricht einer Energieäquivalenz von 0,0003 l (0,3 ml) Erdöl
1 l regionales Mineralwasser in der Glasflasche entspricht einer Energieäquivalenz von 0,11 l Erdöl
1 l importiertes Mineralwasser in der Glasflasche entspricht einer Energieäquivalenz von 0,25 l Erdöl

Die genaue Höhe hängt von der Distanz ab, die das Wasser bis zum Endverbraucher zurücklegen muss. Die Zertifizierungsgesellschaft GUT stellte 2009 fest, dass Leitungs- und Mineralwasser bei Förderung und Aufbereitung etwa gleich gut abschneiden. Doch die Abfüllung/Verpackung und die Transportwege verursachen schließlich den gewaltigen Unterschied im Energieeinsatz, der bei importiertem Mineralwasser fast 1.000 mal höher ausfällt. Und der Import ist enorm: 2014 wurden 1.142,8 Millionen Liter Mineralwasser nach Deutschland importiert.

Zusätzlich wirkt sich die Herstellung der Flaschen, ihre Reinigung, Abfüllung und Entsorgung negativ auf die Ökobilanz aus. 

Kein Kistenschleppen mehr

Ein Getränkekasten mit 12 Glasflaschen Mineralwasser à 0,75 Liter wiegt etwa 17,2 kg, ein Träger mit 6 PET-Flaschen Mineralwasser à 1,5 Liter wiegt 9,3 kg. Wenn ein Vierpersonen-Haushalt täglich einen Kasten Mineralwasser konsumiert, sind dies im Jahr 6,2 Tonnen (bei Gasflaschen) bzw. 3,4 Tonnen (mit PET-Flaschen), die vom Supermarkt oder Getränkehandel nach Hause geschleppt werden müssen. Außerdem muss das Leergut auch wieder zurück gebracht werden. Leitungswasser wird dagegen ohne jeglichen Transport- und Kraftaufwand ins Haus geliefert.

Geschmack

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und vielen Verbrauchern schmeckt ihr Leitungswasser nicht. Das kann zum einen an Rückständen von Desinfektionsmitteln wie Chlor liegen, die in Deutschland aber nur in sehr geringen Konzentrationen und in Ausnahmefällen wie Starkregen etc. beigesetzt werden. Zum anderen können alte Leitungen und Stagnationsleitungen zu Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen führen. Trinkwasserfilter auf Basis von Aktivkohle entfernen solche Beeinträchtigungen zuverlässig. Zusätzlich kann gefiltertes Trinkwasser bei Bedarf auch mit Kohlensäure versetzt werden. Aus geschmacklicher und auch aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gibt es keinen Unterschied zwischen gefiltertem Leitungswasser und stillem, abgefülltem Wasser aus der Flasche. Abgefülltes Wasser ist also nicht unbedingt wohlschmeckender oder reiner.