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Inhaltsstoffe im Leitungswasser

Sauberes Wasser ist von zentraler Bedeutung

Wasser bestimmt unseren Alltag, das merkt man spätestens, wenn die Versorgung mit sauberem Wasser einmal unterbrochen ist. Zwischen drei und fünf Litern Wasser verbraucht jeder Mensch in Deutschland pro Tag zum Trinken und Kochen. Für die Körperhygiene kommen nochmals weitere 46 Liter pro Tag dazu. Dementsprechend liegt auf der Hand, dass das Wasser, das man trinkt oder mit dem man sich wäscht, mit dem man also laufend in Kontakt ist, von einwandfreier Qualität sein sollte. Wer möchte sich beim Trinken, Kochen oder Duschen nicht sicher sein? Doch dies ist nicht so. Zahlreiche Gesundheitsgefährdungen durch Inhaltsstoffe und Keime können aus unserem Leitungswasser kommen. 

Inhaltsstoffe

Erfahren Sie hier Wichtiges über die möglichen Stoffe die sich in unserem Wasser befinden können.

Welche Schadstoffe kommen im Leitungswasser vor? Warum Wasser filtern?

Warum sollte man sein Trinkwasser filtern?

Trinkwasser in Deutschland gilt zwar offiziell als das bestüberwachte Lebensmittel und unterliegt strengen gesetzlichen Kontrollen. Das sollte eigentlich Sicherheit geben. Auf den ersten Blick ist das Trinkwasser in Deutschland auch recht gut. Doch wirklich sauberes Trinkwasser ist selbst in Deutschland leider nicht selbstverständlich. Denn von der Quelle bis zum Verbraucher können zahlreiche Schadstoffe und Verunreinigungen ins Wasser gelangen.

Die Trinkwasserqualität beruht auf einer ganzen Reihe von Grenzwerten für Schadstoff-Konzentrationen, die in der Deutschen Trinkwasserverordnung festgelegt wurden. Darin sind Grenzwerte für ca. 50 chemische, mikrobiologische und radiologische Schadstoffwerte definiert, die von Wasserversorgern kontrolliert und streng eingehalten werden müssen. Doch das bedeutet nicht, dass das Wasser nun keine Schadstoffe mehr enthält. Denn neben den 50 kontrollierten Werten gibt es zahlreiche weitere Verunreinigungen, die von der Trinkwasserverordnung nicht abgedeckt werden. Viele Schadstoffe, Krankheitserreger und andere Belastungen, z.B. durch Nitrate, werden in der Trinkwasserverordnung gar nicht berücksichtigt. Nicht überwacht werden bisher hormonähnlich wirkende Substanzen, Arzneimittelrückstände sowie Parasiten.

Die neue Trinkwasserverordnung. Grenzwerte für Schadstoffe im Wasser

Deutsche Trinkwasserverordnung ist stellenweise unzureichend

Die Aussage des Umweltbundesamtes ist nicht falsch, wenn sie behaupten, dass unser Trinkwasser alle Richtlinien erfüllt, da die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten werden. In der Trinkwasserverordnung sind lediglich Grenzwerte für Schadstoffe hinterlegt, deren Kurz- und Langzeitwirkung auf den menschlichen Körper bereits erforscht wurden und bekannt sind.

Doch zahlreiche Inhaltsstoffe unseres Leitungswassers werden bisher gar nicht kontrolliert.
Zu den nicht gelisteten Inhaltsstoffen zählen Arzneimittelrückstände, hormonähnlich wirkende Substanzen, Mikroplastik und Pestizide, obwohl eine schädliche Auswirkung dieser Stoffe ab einer bestimmten Konzentration oder Kombination mit anderen Stoffen bekannt ist. So gibt es für Arzneimittelrückstände oder auch Mikroplastik aktuell keine gesetzlich festgelegten Grenzwerte, wodurch auch keine explizite Filterung dieser Stoffe durch die Wasserwerke erfolgt. 

Mangelhafte Öffentliche Trinkwasseraufbereitung


Öffentliche Wasserversorger müssen die Trinkwasserqualität für alle Verbraucher sicherstellen. Doch Trinkwasseraufbereitung durch öffentliche Wasserversorger ist immer ein Kompromiss aus den technischen Filtermöglichkeiten, den Kostenaspekten der Aufbereitung und der gesundheitlichen Verträglichkeit sowie nicht zuletzt den politischen Interessen. Wasserwerke liefern aufgrund fehlender oder veralteter Aufbereitungstechnik
noch immer zeitweise keimbelastetes Wasser an Verbraucher. Studien zeigen, dass in Deutschland von bis zu 50% der kleineren Trinkwasserversorgungen regelmäßig die Grenzwerte für Fäkalkeime überschritten werden.

Allgemein gilt eigentlich: Leitungswasser muss so beschaffen sein, dass eine Schädigung der menschlichen Gesundheit oder der Umwelt nicht zu befürchten ist. Es muss deshalb frei von Verunreinigungen und Schadstoffen sein. Deshalb wurden in der Trinkwasserverordnung Grenzwerte für die bekanntesten Inhaltsstoffe festgelegt. Diese Grenzwerte werden überarbeitet, sobald neue Schadstoffe im Trinkwasser festgestellt oder neue Erkenntnisse über deren negative Auswirkungen vorliegen. Wasserwerke müssten demnach eigentlich laufend mit hohem technischem Aufwand und zu entsprechenden Kosten aufgerüstet werden. Das würde sich aber in einem hohen Preis für Trinkwasser niederschlagen.  

Unzeitgemäße Überwachung

Die unvollständige Überwachung von Schadstoffen ist eigentlich schon bedenklich genug, doch dazu kommt oft auch noch eine unzeitgemäße Analyse. Gemäß Trinkwasserverordnung müssen Keime im Trinkwasser noch immer nur mittels der mittlerweile über 100 Jahre alten Ausstrichmethode ermittelt werden. Es ist jedoch bekannt, dass nur 0,1 – 1% der im Trinkwasser vorhandenen Bakterien zur Bildung von Kolonien neigen, die dann auf einem Ausstrich überhaupt zählbar sind.

Moderne, hochauflösende Analysemethoden wie die Durchflusszytometrie haben jedoch gezeigt, dass die Konzentration von Keimen im Leitungswasser wesentlich höher liegt, als lange Zeit angenommen. So haben beispielsweise Untersuchungen in München ergeben, dass durch die Trinkwasserversorgung der Stadt zwischen 8.000 und 100.000 Keime pro ml in Gebäude eingespült werden. Insgesamt eine Mixtur aus unschädlichen Bakterien, aber auch Krankheitserregern wie Legionellen, Pseudomonaden und Organismen wie Amöben. In Verbindung mit im Wasser enthaltenen Nährstoffen, wie Nitraten, Phosphaten oder gelösten organischen Bestandteilen kann das zu einer starken Vermehrung von Keimen und Krankheitserregern in den Leitungsnetzen der Gebäude führen. 

Vom Wasserwerk bis zum Wasserhahn kann viel passieren

Selbst wenn beim Wasserversorger sämtliche Grenzwerte noch innerhalb des grünen Bereichs liegen, können auf dem Weg bis zum Verbraucher und seinem Wasserhahn noch zahlreiche Verunreinigungen ins Wasser gelangen. So verfügen viele Städte über ein in die Jahre gekommenes, marodes Trinkwassernetz, das den Ansprüchen an Hygiene oft nicht mehr genügt. Keime vermehren sich auf dem Weg zum Gebäude des Verbrauchers in den oft sanierungsbedürftigen Rohrleitungen und dann später in den ebenso alten Wasserleitungen in Wohnanlagen und Altbauten.

Je älter ein Haus und je länger eine Sanierung zurückliegt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Großteil der Verunreinigungen im Trinkwasser aus den Rohrleitungen selbst stammt, welche die Trinkwasserqualität durch viele Unbekannte negativ beeinflussen. Alte Kupferrohre, verzinkte Bleirohre, beschädigte Dichtungen oder inaktive Leitungsstränge stellen eine konkrete Gefahr für die Wasserqualität und die Gesundheit der Bewohner dar. Sei es durch die Abgabe von Inhaltsstoffen oder durch verbesserte Wachstumsbedingungen für Keime.

Verlassen Sie sich nicht auf eine Black Box

So ist für die meisten Verbraucher der Weg ihres Trinkwassers eine „Black Box“ und die Wasserqualität beruht oft mehr auf dem Prinzip Hoffnung als auf wirklicher Kenntnis. Damit Sie und Ihre Familie Ihr Leitungswasser bedenkenlos aus dem Hahn trinken oder zum Duschen verwenden können, sollten Sie sich also selbst schützen. Sie können schon mit relativ geringem Aufwand für bestmögliche Wasserqualität sorgen.

Optimale Trinkwasserqualität erreicht man, indem man das Wasser am Ort der Entnahme aufbereitet. Alb Filter werden als Untertischlösung, am Wasserhahn oder in der Duschkabine montiert und entfernen Schadstoffe und Krankheitserreger. Das garantiert reines, sicheres und frisches Wasser in Küche und Bad. 

Was Schadstoffe und Bakterien aus dem Leitungswasser im Körper anrichten können

Wasser ist nicht nur unser wichtigstes Lebensmittel, es ist lebenswichtig. Unser Körper besteht zu ca. 70% aus Wasser. Dementsprechend wichtig ist dieses Element für unseren Körper. Zwar kann der menschliche Körper wochenlang ohne Nahrung auskommen, aber nur wenige Tage ohne Flüssigkeit. Unser Körper benötigt es als Basis dafür, dass sämtliche Funktionen des Organismus, wie Zellaufbau, Stoffwechsel, Nährstofftransport, Verdauung, Herz-Kreislauf-System und Gehirnfunktionen reibungslos ablaufen können.
Bedenkt man, wieviel Wasser der Mensch während seines Lebens zu sich nimmt – man spricht von 60.000 bis 100.000 Litern – können selbst kleinste Schadstoffmengen im Körper anreichern, negative Wirkungen erzielen und unserer Gesundheit schaden.

Nitrate, Schwermetalle, Kupfer, hormonähnliche Substanzen und Weichmacher, Medikamentenrückstände, Mikroplastik, Pestizide oder Herbizide haben deshalb in Trinkwasser nichts verloren. Je weniger Schadstoffe im Trinkwasser sind, umso besser! Das gleiche gilt für Krankheitserreger und Mikroorganismen. Ein einziger Milliliter Trinkwasser kann bis zu 150.000 aktive Zellen enthalten. Das kann bei entsprechend ungünstigen Voraussetzungen wie einer geringen Fließgeschwindigkeit oder Temperaturen über 20 Grad zu einer massiven Vermehrung und damit hoher Keimbelastung führen. Menschen mit gesundem Abwehrsystem haben normalerweise selten Probleme, doch gerade bei Kleinkindern, Senioren oder Menschen mit eingeschränktem Immunsystem kann diese Keimfracht zu schweren Krankheiten führen.

Besonders tückisch sind dabei Legionellen, die über die Atmung in den Körper gelangen (durch Aerosole/Sprühnebel oder Wasserdampf beim Duschen) und dort Legionellose, eine schwere Lungenentzündung auslösen können. Das passiert auch Leistungssportlern. So erkranken jedes Jahr über 300.000 Menschen in Deutschland durch Legionellen im Leitungswasser, bis zu 3.000 sterben jährlich an den Folgen.